Welche private Cyber-Versicherung brauche ich wirklich?

Die Digitalisierung hat uns viele Vorteile gebracht: Sie verbindet Menschen und lässt Entfernungen schrumpfen. Zudem wurden schlankere Prozesse, ein schnellerer Service, sowie eine kürzere Entscheidungsfindung ermöglicht.

Doch wo Licht ist, da fällt auch oftmals Schatten. Ebenso macht uns die Digitalisierung manchmal unerwartet durchsichtig. So wird man schnell zur Zielscheibe.

Man denke nur an die Cyberangriffe auf den deutschen Bundestag oder die digitalen Erpresser, welche die Bildschirme der Deutschen Bahn kaperten und Lösegeld forderten. Und auch Krankenhäuser waren bereits von Angriffen betroffen.

Da fragt man sich zurecht: Kann mir das Zuhause auch passieren?

Wir sagen: Ja! Denn 49% der Bundesbürger haben persönlich oder im Umfeld Erfahrungen mit kriminellen Vorfällen im Internet gemacht!

Im nachfolgenden Beitrag gehen wir darauf ein, was eine private Cyberversicherung für Sie leisten kann und wie überraschend gering der Beitrag für diese Absicherung ist!

Wo kann eine private Cyber-Versicherung helfen?

Die private Cyber-Versicherung kann immer dann helfen, wenn unvorhergesehene Ereignisse passieren, die im Zusammenhang mit der Nutzung des Internets passieren. Kennen Sie

  • Fake-Shops?
    Das sind detailgetreue Nachbildung realer Shops, die nach Zahlungseingang für eine Bestellung „verschwinden“ – inklusive dem Geld und/oder den Kreditkartendaten!?
  • Cybermobbing?
    Unschöne Bilder und Fakten im www findet niemand gut. Eine Cyberversicherung kann hier rechtlichen Beistand leisten, eine psychologische Beratung anbieten und sich ggfs. um die Löschung der Daten kümmern.
  • Schadsoftware?
    Wenn mit einem falschen Klick die gesamte Festplatte lahm legt wird und sämtliche Daten gegen Lösegeldzahlung verschlüsselt werden.
  • Urheberrechtsverletzungen und Identitätsbetrug?

Jeder 5. kann sich inzwischen vorstellen, eine private Cyber-Versicherung abzuschließen – Tendenz steigend.

Gibt es überhaupt eine Cyber-Versicherung für Zuhause?

Das Thema „Cyber“ begegnet uns heutzutage überall. In der Versicherungswelt ist jedoch bei einer Cyberversicherung meist noch die Absicherung von Firmen gemeint.

Eine eigenständige Cyberversicherung für Privatpersonen ist aktuell immer noch ein absolutes Novum. Derzeit bieten viele Versicherer mittlerweile für die „üblichen Versicherungen“ Zusatzpakete an. So gibt es inzwischen:

Diese neuen Zusatzleistungen altbekannter Versicherungen ermöglichen eine völlig neue Abdeckung von Risiken, machen das Thema Cyber jedoch schnell unübersichtlich:

  • Braucht ein normaler Kunde nun alle drei Versicherungen mit Cyber-Baustein, reicht gar eine? Welche?
  • Oder ist sogar diese eine Cyberversicherung schon zuviel?
  • Was ist im Leistungsumfang überhaupt enthalten und was kostet das?

Die Zahl der Cyber-Straftaten in der EU
stieg um 500% in den letzten 5 Jahren.

Die Lösung: Der INTER Cyber Guard!

Der INTER Cyber Guard deckt die Risiken des digitalen Privatlebens zuverlässig ab. Dabei bietet er Schutz vor:

  • Datendiebstahl und Identitätsmissbrauch: Pharming, Skimming, Phishing, Missbrauch von Zahlungsdaten
  • Hackerangriffen bei Online-Banking und -Shopping EU-weit
  • Hardware- und Software-Schäden: Übernahme der Kosten für die Reparatur, Mietkosten für Ersatzgeräte, Wiederherstellung des Systems und von Daten
  • Cybermobbing: anwaltliche Erstberatung bei freier Wahl des Anwalts oder über Hotline, sowie psychologische Beratung
  • Schäden an Ihrer Reputation: Missbrauch Ihrer persönlichen Daten, Abmahnung von Urheberrechtsverstößen, haftungsrechtliche Inanspruchnahme durch Verbreitung von Schadsoftware
  • Missbrauch Ihrer Smart-Home-Geräte und damit verbundene Kosten

Versichert ist der Versicherungsnehmer und die Familie in häuslicher Gemeinschaft für einen unschlagbaren Beitrag von EUR 4,99 monatlich. Zudem ist der Vertrag sogar monatlich kündbar!

Gerne können Sie den CyberGuard direkt online abschließen. Am besten gleich bei uns! Der Link hierfür erscheint, wenn Sie sich auf unserer Seite registriert und eingeloggt haben.

Wir sind natürlich gerne auch persönlich für Sie da.

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Fachchinesisch auf Deutsch übersetzt:
Begriffe aus der Cyber-Welt

Pro Jahr werden weltweit ca. 36 Milliarden Phishing-Mails versendet. Bei 22% wurden Zugangsdaten ausspioniert.

Der Begriff "Phishing" beschreibt eine Betrugsmethode im Internet. Betrüger versuchen durch manipulierte Websites an persönliche Informationen wie beispielsweise Zahlungsdaten zu gelangen. Oft jedoch handelt es sich hierbei um eine täuschend echte, aber gefälschte Seite, deren Link-Adresse auch kaum vom Original zu unterscheiden ist. Der Begriff ist an "fishing" angelehnt. Die Daten werden auf den Servern der Betrüger gespeichert, die für diesen Zweck oftmals große Server-Farmen betreiben - auch "Pharming" genannt.

Beispiel: Sie erhalten eine E-Mail von PayPal oder Amazon - vermeintlich! Sie werden aufgefordert, auf einen Link zu klicken und sich dort mit Ihren Login-Daten anzumelden oder Ihre Zahlungsdaten zu "aktualisieren". Aufgepasst: Die Seite sieht täuschend echt aus, die Daten gehen aber an Betrüger.

Was hier hilft:
- Gehen Sie nicht über Links aus der E-Mail auf die Website. Rufen Sie diese ausschließlich über die bekannte Internetadresse auf.
- Prüfen Sie den wahren Absender der Mail! Oftmals steht als Absenderbezeichnung eine bekannte Firma. Die Mailadresse lautet oftmals aber anders und hat mit der Firma nichts zu tun.
- Prüfen Sie E-Mail, sowie Website kritisch. Das Design mag vertraut sein, aber: sind Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthalten, sollten alle Alarmglocken klingeln.
- Die Wahrscheinlichkeit, dass ein seriöser Anbieter per E-Mail Ihre Zahlungsdaten oder Log-In Daten anfordert, geht gegen Null! Oftmals sind sehr dringlich wirkende Sätze enthalten wie "Wenn Sie Ihre Daten nicht eingeben, wird Ihr Zugang innerhalb von 24 Stunden gesperrt!". Lassen Sie sich darauf nicht ein und geben Sie keinesfalls sensible Daten preis. 
- Falls es schon zu spät ist und Sie Daten eingegeben haben: Ändern Sie zügig die Log-In Daten. Sollte das nicht möglich sein: Lassen Sie den Account deaktivieren. Bei einer Weitergabe von Zahlungsdaten treten Sie bestenfalls in Kontakt mit Ihrer Bank, welche Zahlungen sperrt und dadurch die Daten für die Betrüger wertlos macht. In diesem Fall ist Zeit bares Geld!


Beim Skimming handelt es sich um ein Abgreifen von Datenverkehr und Informationen. Ein weiterer Begriff ist "Man-in-the-middle-Angriff" - welcher das Vorgehen passend beschreibt. Der Angreifer steht hier zwischen Kommunikationspartnern, hat dabei aber Kontrolle über den Datenverkehr und kann die übermittelten Daten einsehen oder gar manipulieren. Es werden überwiegend Daten von Kreditkarten oder Bankautomaten ausgespäht. Diese Daten werden auf Blankokarten gespielt, um damit Geld abzuheben. Dies muss nicht zwingend online geschehen,  die Karte kann ebenso in einem Restaurant, neben dem regulären Bezahlvorgang versteckt noch durch ein zweites Kartenlesegerät gezogen werden. Ebenso sind manipulierte Bankautomaten möglich (Tastenfeld-Attrappen, Minikameras im Kundenbereich).

Da die Karte im Besitz des Kontoeigentümers bleibt, bemerkt dieser den Angriff oftmals erst bei Prüfung der Kontobewegungen.

Was hier hilft:
Sollten Sie einen Verdacht haben, sollten Sie umgehend die betroffene Karte sperren lassen. Zusätzlich hilft ein reduzierter Verfügungsrahmen für Abhebungen bzw. ein reduziertes Guthaben am Konto zu belassen. Buchen Sie bei Bedarf lieber um.

Skimming nimmt in Deutschland stark zu: Das Bundeskriminalamt (BKA) schätzt den Schaden durch den Einsatz gefälschter Karten 2010 auf rund 60 Mio. Euro, nach rund 40 Mio. in 2009 und nur rund 7 Mio. Euro in 2005.

Cyber-Mobbing ist ein rasant ansteigendes Übel im Internet. Darunter versteht man absichtliches Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer mithilfe von Internet- und Mobiltelefondiensten. Die Opfer haben oft einen Verdacht, wer hinter den Attacken stecken könnte, fühlen sich aber ohnmächtig gegenüber den Tätern.

Cyber-Mobbing endet nicht nach der Schule oder der Arbeit. Weil Cyber-Bullies rund um die Uhr über das (mobile) Internet angreifen können, wird man sogar zu Hause von ihnen verfolgt. Die eigenen vier Wände bieten keinen Rückzugsraum vor Mobbing-Attacken. Online-Posts und deren Reichweite, sind nur schwer zu kontrollieren. Daher ist das Ausmaß von Cyber-Mobbing größer als beim Mobbing offline. Inhalte, die man längst vergessen hat, sind offen einsehbar und können immer wieder an die breite Öffentlichkeit gelangen. Das erschwert es für die Opfer, darüber hinwegzukommen.

Das Mobbing kann in verschiedensten Varianten geschehen: es werden diffamierende Fotos oder Filme eingestellt und verbreitet. In den sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten werden Diskussionsgruppen gegründet, die allein der Lästerei über eine bestimmte Person dienen. Ebenso ist es möglich, dass sich ein Täter unter der Identität des Opfers bei einem der Internet-Kommunikationsdienste anmeldet und in dessen Namen Unwahrheiten verbreitet, da von Seiten der Anbieter keine Verifizierung der angegebenen Daten erfolgt.

Was einmal im Internet steht, lässt sich nicht mehr so leicht entfernen.

Was hier hilft:
-
Achten Sie präventiv auf Ihre Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Medien. Kennen Sie alle Ihre "Freunde" und Follower persönlich?
- Suchen Sie die Konfrontation mit dem Mobber. "Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Schweigen ermutigt den Folterknecht, niemals den Gefolterten" (Elie Wiesel)
- Suchen Sie sich rechtlichen Beistand, der Ihnen die Möglichkeiten aufzeigt (Löschung von Bildern beauftragen, Unterlassungserklärungen, ...)
- Es gibt psychologische Anlaufstellen, die in einer Mobbing-Situation unterstützend helfen und beistehen (u.a. WEISSER RING e.V.)

18% der Jugendlichen haben Erfahrungen mit Cyber-Mobbing.

Malware ("Malicous Software", deutsch: schädliche Software) beschreibt Programme, die einen Computer oder ein Smartphone infizieren und dort Schäden anrichten. Dies kann unterschiedlich geschehen: durch Viren, Würmer, Trojaner oder Spyware.

Spyware (Spionage-Software) übermittelt persönliche Informationen an Betrüger. Bei der Ransomware "WannaCry" haben Cyberkriminelle Computerdaten verschlüsselt und  ein Lösegeld zur Wiederherstellung der Daten verlangt. 2017 waren 220.000 Systeme weltweit infiziert.

Was hier hilft:
- Gesunde Wachsamkeit im Umgang mit dem WWW. Seien Sie kritisch. Öffnen Sie keine unbekannten Dateien und Anhänge. Geben Sie keine sensiblen Daten ein.
- Geeigneter Schutz vor Viren: Firewall, Anti-Viren-Programm, Abspeichern von Passwörtern ausschließlich in geeigneten, verschlüsselten Programmen
- Im Schadenfall hilft oftmals nurnoch der Gang zum Profi.


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