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Hack-Check gefällig?
Welche Tools Sie unbedingt kennen sollten, um Ihre Sicherheit im Internet zu erhöhen!

Wir berichten über die Folgen des Facebook-Datenlecks und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre digitale Sicherheit prüfen und verbessern können!

„Das Internet ist für uns alle Neuland“ sprach Angela Merkel im Juni 2013 – und wir alle haben herzlich gelacht. Facebook, WhatsApp und Netflix sind inzwischen fester Bestandteil unseres Alltags und kaum mehr wegzudenken. Doch wirklich Neuland ist nicht etwa das Internet per se sondern die dort lauernden (und oftmals unterschätzten) Gefahren.

Erst dieses Jahr wurde eine Datensammlung aus einem Sicherheitsleck bei Facebook veröffentlicht. Das Leck wurde natürlich längst gestopft. Unschön ist allerdings, dass seitdem über 530 Millionen Datensätze (das ist quasi jedes 5. Konto) im Internet umherschwirren – und die Folgen davon sind noch gar nicht absehbar.

Allein in Deutschland wurden Informationen (Namen, Aufenthaltsorte, E-Mail-Adressen oder Telefon-Nummern) von 6 Millionen Nutzern publik gemacht. Das ist natürlich gefundenes Fressen für Hacker!

Viele wissen nicht, ob sie betroffen sind und was sie jetzt tun sollen.

Die erste Folge des Datenlecks

Kurz nach der Veröffentlichung der Daten kam eine neue Betrugsmasche auf – eine Paketbenachrichtigung per SMS mit einem sehr eiligen Anliegen und einem Link. Der erste Gedanke ist natürlich „Schnell klicken!“ – doch Halt: Wer unbedarft auf den Link klickt, landet nicht etwa auf der Seite von DHL, sondern fängt sich Schadsoftware ein.

Wer hier mit einer gewissen Vorsicht an die Sache herangeht beziehungsweise klickt, ist auf der sicheren Seite. Doch etwas nervig sind die vielen SMS schon. Da hilft lediglich, den Absender zu sperren.

Die zweite Folge des Datenlecks

Wir können Ihnen – noch – nicht sagen, was als nächstes mit Ihren Daten passiert. Potentiell lassen diese für personalisierte Werbung nutzen oder um Kreditkarten-Nummern abzugreifen, für Online-Bestellungen oder die Übernahme und Sperrung von bestehenden Web-Accounts. Außerdem könne man die Daten auch für das so genannte Social Engineering einsetzen, also für Versuche, über Freunde und Bekannte weitere Daten abzugreifen. Der Wert dieser Daten ist für einen Hacker hoch.

Grundsätzlich lässt sich ein Datenhack nicht rückgängig machen. Das Internet vergisst nicht. Was also können Sie tun?

Unsere Empfehlung: Halten Sie sich an die Passwort-Tipps von Experten. Pflegen Sie ein gesundes Misstrauen gegenüber dem, was auf Ihrem Smartphone und im Internet passiert. Prüfen Sie auf entsprechenden Seiten regelmäßig, ob Sie von Datenlecks betroffen sind.

Trotz aller Vorsicht und Vorkehrungen: Cybervorfälle werden in den nächsten Jahren weiter zunehmen.
Finanzielle Schäden – privat wie gewerblich – lassen sich mithilfe einer Cyberversicherung minimieren oder gar komplett absichern. Zusätzlich erhalten Sie wertvolle Hilfe und Beistand.

Ihr Weg zu mehr Sicherheit im Internet

Das beste Datenleck passiert Ihnen natürlich erst gar nicht. Das jedoch liegt nicht immer in Ihrer Hand. Dennoch können Sie vorsorgen:

  • Nutzen Sie, wenn verfügbar, Zwei-Faktor-Authorisierungen für Ihre Accounts. Beim Anmelden müssen Sie so beispielsweise einen Code eingeben, den Sie per SMS erhalten. Das sorgt für mehr Sicherheit – denn ohne Zugriff aufs Handy kommt dort keiner mehr rein!
  • Wählen Sie ein individuelles Passwort von ausreichender Länge (mind. 12 Zeichen, mit Groß- und Kleinschreibung, sowie Sonderzeichen) für jeden Zugang. Denken Sie sich ein System aus, wie Sie sich die Passwörter dennoch merken können. Selbst wenn Ihr Passwort veröffentlicht wird: Keiner kann daraus Nutzen ziehen!
  • Nutzen Sie die Passwortcontainer Ihres Smartphones. Apple lagert beispielsweise Ihre Passwörter abgesichert ein und gibt diese erst gegen Eingabe eines Codes oder einen Face-Scan zur Nutzung frei.
  • Weitere Tipps und Tricks zum Thema Passwort finden Sie beispielsweise hier.

Facebook-Datenleck: Sind Sie betroffen? Machen Sie den Hack-Check!

Ob auch Ihre Daten von dem Facebook-Datenleck oder einem weiteren Hack betroffen sind, können Sie relativ einfach selbst herausfinden: Prüfen Sie, ob Ihre eMail-Adresse in bekannten Hacker-Datenbanken auftaucht.

Das funktioniert allerdings nur mit publik gewordenen Datenlecks. Erfolgreiche gezielte Angriffe werden Sie hier nicht finden.

Hack-Check: „Ich kenne keinen der gehacked wurde!“

Viele unterschätzen die Gefahr eines Angriffs aus dem Internet – oft, weil der Schaden nicht greifbar ist (wie bei einem Hausratschaden), oder weil gar nicht erst auffällt, dass wichtige persönliche Daten gestohlen wurden. Doch das ist ein Trugschluss. Die Zahlen steigen stetig – ebenso die verursachten Schadensummen.

Die folgende Grafik zeigt an, wie viele Angriffe derzeit in einem bestimmten Zeitraum gemessen werden. Und das sind erschreckend viele!

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Es handelt sich um sogenannte „Honey-Pots“. Honey-Pots werden wie Köder ausgelegt, um automatisierte Angriffe anzuziehen, abzufangen und zu dokumentieren. Was passiert? Erstmal nichts. Der Angreifer wird angezogen wie eine Wespe vom Honig. Ob eine Falle zuschnappt oder nicht, das bleibt offen. In jedem Fall kann jedoch dokumentiert und analysiert werden, welche Angriffe gerade laufen – und woher sie kommen.

Zum Zeitpunt der Erstellung dieses Beitrages zum Thema Hack-Check wurden ca. 65.000 – 70.000 Angriffe pro Minute allein im Netz der Telekom gemessen. Hier ist der Link, falls Sie diesen direkt anwählen und die Anzeige vergrößern (oder das Tool an Bekannte weiterleiten) möchten: https://www.sicherheitstacho.eu/

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Bildquellen: rawpixel.com und Eugenio-Marongiu auf stock.adobe.de

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